Di & Do, 11. und 13. September, 20.00 Uhr

Long riding im Westen der Mongolei

Die Präsentation fängt mit einem Desaster an: Unter den gespannten Augen einer Nomadenfamilie verlieren wir fast für immer unsere Pferde. Einen Unfall den wir hätten vermeiden können, denn wir hatten eine Lektion des Horse Riding Handbooks vergessen. Dieses Buch war ein wichtiger Teil der Vorbereitungsarbeiten für unser Abenteuer. Das Abenteuer ist, dass mein Freund und ich im Westen der Mongolei zwei Pferde, ein Kamel und einen Hund gekauft haben, und damit einen Monat durch die Berge im Tavan Bogd Nationalpark gereist sind.

Im 75-minütigen Vortrag erzähle ich unsere Geschichte in Schweizer Dialekt oder bei Bedarf in Schriftsprache. Nach obiger Einleitung beschreibe ich die Vorbereitungsarbeiten. Anschliessend zeigt ein Video von fünf Minuten unsere eindrückliche Reise in atemberaubender Natur. Das Video enthält wenigen und leicht verständlichen Englischen Text, der für das Verständnis vom Vortrag nicht massgeblich ist. Wir filmen uns unter anderem aus Vogelperspektive mit einer Drohne.

In der zweiten Hälfte des Vortrags beschreibe ich, wie die Tiere und wir zusammenwachsen und eine ungleiche, fragile aber funktionierende Gemeinschaft bilden. Fragil, da wir sehr unterschiedlich, zum Teil unberechenbar und so stark wie unser schwächstes Mitglied sind. Im Vortrag beschreibe ich denn auch, wie unser schwächstes Mitglied, unser altes Kamel Floppi, krank wird und wie wir ihm helfen können. Die Präsentation wird durch Bilder verstärkt oder ergänzt.

Lebenslauf
Silvia Arnold ist seit Geburt 1986 in den Urner Bergen zu Hause und pendelt von dort in die Welt. Wenn nicht zu Hause, vermisst sie ihre Familie und ihre Freunde. Sie hat drei Jahre mit Reisen verbracht und zusätzlich drei Jahre in Singapur, sechs Monate in Hong Kong und ein gutes Jahr in Zürich gelebt. Dort und in der Zentralschweiz hat sie etwa zehn Jahre Kunden beraten und etwa sechs Jahre Projekte geleitet. Nach diesen 16 Jahren bei einer Grossbank, zieht sie seit März 2017 grosse Bänke vor. Sie liebt die Theaterbühne noch mehr als die Urner Berge, vor allem im Winter. Denn im Winter, sucht sie die Heizung, die Bettflasche, das Weite oder das nahe Theaterpublikum. Ihre andern Hobbies, Klettern, Skitouren und Wandern, stehen bei jedem Theaterprojekt hinten an. Silvia isst vegetarisch, ist verliebt und hat keinen Hund (mehr). Sie ist gerne Anfang dreissig, möchte es aber gerne noch zehn Jahre bleiben. Bei Flugreisen, zu vielen Cola Light oder Süssigkeiten mit Palmöl kämpft sie mit ihrem Gewissen. Ihr geht es super, aber der Welt nicht. Trotzdem, nebst dem Kampf mit dem Gewissen, kann sie nicht gegen die Ungerechtigkeit kämpfen. Sie bewundert alle, die es tun, und empfiehlt allen die es nicht tun die Dokumentarfilme von Blue Planet.

Silvia spricht Englisch und Deutsch fliessend und gutes Französisch und Spanisch. Ihr Chinesisch und Italienisch ist leider unterwegs hängen geblieben. Dafür fehlt es ihr an Sprachtalent, den eigentlich mag sie Mathematik mehr. Mathematik lässt sich aber ironischerweise nicht so gut aufzählen.

Im Juli 2017 hat sie mit ihrem Freund zwei Pferde, einen Hund und ein Kamel gekauft und ist damit durch den Westen der Mongolei gereist. Trotz einiger Monate Vorbereitung, kam sie während der Reise an ihre Grenzen. Nebst den Stresserfahrungen bleiben vor allem wunderschöne Erinnerungen. Ihr Freund Pyn Chin und sie haben den Blog https://www.always-wandering.com/ erstellt und einmal im Monat ein Youtube Video.

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